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Plug-in-SUVs
Ansteckende Größen
Plug-in, also der duale Antrieb mit Benziner oder Diesel plus E-Motor, der zum Laden an die Steckdose kann, aber nicht muss, war eigentlich als Brückentechnologie auf dem Weg zur Elektromobilität gedacht. Weil es mit der aber entweder gar nicht oder keinesfalls so rasch klappt, wie sich die Entscheidungsträger das ausgedacht haben, erhöht sich der Stellenwert dieser Lösung laufend – obwohl sie mit der Kombination zweier Systeme ziemlich aufwendig ist. Schon jetzt sickert sie großflächig von den oberen Segmenten in die Kompaktklasse ein.
Steuergünstlinge
Große SUVs waren lange der Hort dieser Antriebsart. Hier herrschen auch unverändert die größte Dichte und das umfangreichste Angebot an sogenannten PHEVs, kurz für Plug-in Hybrid Electric Vehicles. Warum, ist leicht erklärt: Die Liga der rollenden Hochsitze ist anfällig für steuerliche Attacken, weil sich diese hier auch ideologisch leicht begründen lassen. Wenn die großen Tiere aber dank Elektro-Komponenten bis zu 100 Kilometer emissionsfrei fahren, schlägt die Böse-Buben-Keule ins Leere. Der heimische Gesetzgeber lässt sie daher meist ungeschoren, also NoVA-los davonkommen, womit die dual angetriebenen Modelle trotz hoher Leistung oft die günstigsten in der Preisliste sind. Dazu zählen für die motorbezogene Versicherungssteuer nur die Verbrenner-PS, nicht aber die aus dem
E-Motor – obwohl der mindestens ein Drittel zur Gesamtleistung beisteuert.
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