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Strabag
Stefan Kratochwill ist neuer Vorstandsvorsitzender
Der börsenotierte, europäische Baukonzern Strabag hat den Vorstandsvorsitz nach dem tragischen Tod von Klemens Haselsteiner(GEWINN hat berichtet) an Stefan Kratochwill vergeben. Der Absolvent des Studiums Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau an der Technischen Universität Wien ist seit 2003 im Konzern tätig und startete seine Karriere als Trainee. Seine ersten Stationen führten ihn nach Süd-Osteuropa, wo er die Organisationsstrukturen der Baumaschinentochter des Konzerns in den Ländern Rumänien, Bulgarien, Serbien und Montenegro aufbaute. In Folge leitete er das europäische Gleisbaumaschinengeschäft und wurde 2017 zum Zentralbereichsleiter und Geschäftsführer der Baumaschinentochter Strabag BMTI GmbH ernannt.
Zu seiner neuen Rolle als Vorstandsvorsitzender sagt er: „Um unser Konzernziel Klimaneutralität 2040 zu schaffen, brauchen wir Innovationen und neue Technologien. Strabag ist Vorreiter, wenn es darum geht, gemeinsam mit unseren Partnern genau diese Technologiesprünge zu zünden. Ich bin davon überzeugt, dass der technische Fortschritt uns im Einklang mit unseren wirtschaftlichen Zielen eine noch stärkere Marktposition verschaffen wird. Der tragische Verlust von Klemens Haselsteiner hat uns alle tief getroffen. Es ist mir ein persönliches Anliegen und eine Ehre, seine Vision für Strabag fortzuführen. Klemens hat die Strabag als seine erweiterte Familie gesehen. In dieser Familie durfte ich selbst als Trainee startend aufwachsen. Das ist mein Versprechen nicht nur an unsere externen Stakeholder, sondern insbesondere an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Gemeinsam werden wir den Weg in eine nachhaltige Zukunft weitergehen.“
Kerstin Gelbmann, Aufsichtsratsvorsitzende der Strabag, betont: „Stefan Kratochwill verbindet nicht nur eine langjährige Karriere mit dem Konzern. Er hat auch im Rahmen seiner Querschnittsfunktion als Zentralbereichsleiter der BMTI maßgeblich die neue Strategie mitgeprägt. Mit der Umstellung der Baumaschinen und Fahrzeuge auf neue Technologien, bedient er einen der wichtigsten Hebel zur Klimaneutralität. Gleichzeitig treibt er die weitere Standardisierung und Digitalisierung von Bauprozessen voran, die angesichts des Fachkräftemangels in der Branche dringend notwendig ist. Stefan Kratochwill wird die Strategie 2030 gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen und dem Aufsichtsrat nahtlos und erfolgreich fortsetzen.“