Hauptinhalt

E-Rad statt Dienstauto
Aufsteigen und mit Steuervorteil losfahren – egal, ob beruflich oder privat.
© JobRad Österreich

Dienstrad-Leasing

E-Rad statt Dienstauto

Umweltfreundlicher und vor allem auch günstiger als eine Dienstlimousine ist es für den Arbeitgeber, seinen Mitarbeitern geleaste (E-)Räder steuerbegünstigt zur Verfügung zu stellen. Darauf haben sich einige Dienstleister spezialisiert.

Von Michael Kordovsky und Susanne Kowatsch

03.04.2025
Exklusiv für GEWINN-Abonnenten

Das Konzept des Dienstradleasings klingt komplizierter, als es ist: Das Unternehmen schließt mit einem Leasingvermittler einen Vertrag ab. Die Mitarbeiter des Unternehmens registrieren sich und wählen ihr Wunschrad aus. Der Arbeitgeber least daraufhin das gewählte Rad und überlässt es dem Arbeitnehmer zur Nutzung. Die Leasingrate wird ganz oder nur teilweise (falls der Arbeitgeber Geld zuschießt) vom Bruttogehalt abgezogen. Nur auf eines ist auf Arbeitgeberseite aufzupassen, wie Helmut Schleich, Managing Director der BLS Bikeleasing-Service Österreich GmbH, betont: „Durch die sogenannte Gehaltsumwandlung darf der kollektivvertragliche Mindestlohn nicht unterschritten werden.“ 

Den Mitarbeitern winken mit diesem Modell große Einsparungen gegenüber einem regulären Fahrradkauf. Der Vorteil entsteht vor allem aus steuerlichen Effekten durch die Gehaltsumwandlung (siehe  grauer Kasten) und aus dem Vorsteuerabzug des Arbeitgebers. Auch der Arbeitgeber erspart sich durch die Gehaltsumwandlung (siehe grauer Kasten) etwas, zudem kann er sein Image als umweltbewusster Arbeitgeber aufpolieren.

Weitere Artikel

Vorsorgekassen: 2024 bis zu 6,01 Prozent Rendite

In den Vorsorgekassen wird die „Abfertigung neu“ für alle Arbeitnehmer angespart, die seit dem Jahr...

Weiterlesen: Vorsorgekassen: 2024 bis zu 6,01 Prozent Rendite
Haus mit Photovoltaikzellen unter dem Fenster

Ende der USt-Befreiung: wo es Förderungen gibt

Seit 1. April sind auf Photovoltaikanlagen wieder 20 Prozent Umsatzsteuer fällig. Zuvor waren...

Weiterlesen: Ende der USt-Befreiung: wo es Förderungen gibt
Roger Hackstock mit einem Solarmodul am Balkon einer WohnungExklusiv für GEWINN-Abonnenten

„Photovoltaik hat der Solarwärme das Wasser abgegraben“

Roger Hackstock, Geschäftsführer Austria Solar, über das Heizen mit Sonnenenergie, wie viel eine...

Weiterlesen: „Photovoltaik hat der Solarwärme das Wasser abgegraben“