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Factoring: Forderungs­verkauf liegt im Trend
Factoring bringt rasche Liquidität für die Unternehmen, die es nutzen.
© Deagreez - GettyImages.com

Factoring

Factoring: Forderungs­verkauf liegt im Trend

Als Unternehmer möchte man möglichst rasch Bares für seine ausstehenden Forderungen sehen. Factoring hilft dabei. Wie funktioniert es, wer bietet es an und was ­kostet es?

Von Linda Bauer

04.02.2025
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Wirtschaftstreibende, die noch nicht über die Möglichkeiten des Factorings nachgedacht haben, kommen nach dem Weihnachtsgeschäft möglicherweise auf die Idee und den Geschmack. Denn so angenehm hochfrequente Verkaufsperioden sind – es bedarf unternehmerischen Geschicks, saisonale Spitzen und einen unregelmäßigen Zahlungsfluss gut handzuhaben.

Bei Factoring geht es im Kern um den Verkauf offener Forderungen. Statt Zahlungsziele abwarten und ­säumige Zahler mahnen zu müssen, bringt Factoring sofortige Liquidität. Durch die schnelle Finanzierung lassen sich zudem selbst Skontovorteile bei Lieferanten nützen. Dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – galt Factoring in Österreich „lange Zeit als eine Art ,Lender of Last Resort‘, also als Kreditgeber letzter Instanz, etwa für Unternehmen, die bonitätsbedingt bei den Banken keine Kreditlinien mehr bekommen haben“, erklärt ­Sebastian Erich, CEO der zur Erste Group gehörenden Intermarket Bank. Früher habe es auch viel Fluktuation unter den Kunden gegeben. Denn sobald sich die Bonität eines Unternehmens gebessert habe, sei der Vertrag wieder gelöst worden.

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