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„Keine Ausländer? Wer wird dann einmal Kickl pflegen?“
„Nicht nur die Klimakleber stehlen uns die Zukunft, es muss auch etwas von der Wirtschaft kommen. Darum brenne ich für ­optimistische Zukunftsentwürfe.“ Sepp Schellhorn, Neos-Politiker und Gastronom
© Peter Schmidt, Bearbeitung: GEWINN

Interview mit Neos-Politiker und Gastronom Sepp Schellhorn

„Keine Ausländer? Wer wird dann einmal Kickl pflegen?“

Er stürmt ins Café Bräunerhof in Wien, da fühlt er sich zu ­Hause: Gastronomie, die lebt, volles Haus, routinierte Kellner. Sepp ­Schellhorn ist zurück in der Politik, vom ­Naturell her ist er der wortstarke Unternehmer geblieben. Warum er nach der jahrelangen Pause wieder in die Politik zurückkehrt? „Ich habe es nicht mehr ausgehalten“, ist sein unverschnörkeltes Bekenntnis. Er hat vier Betriebe mit über 100 Mitarbeitern, ein Hotel hat er bereits an seinen Sohn übergeben.

Von Georg Wailand

30.01.2024
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Als sich jetzt bei den Neos durch einen Rücktritt eine Chance für ein schnelles Comeback auftat, hat er ­sofort zugeschlagen: „Ja, ich habe die Gelegenheit beim Schopf gepackt. Das ist doch besonders reizvoll, in der ­Endphase der Regierung wieder einsteigen zu können. Ich will mich für Zukunftsprojekte engagieren und nicht für ­Untersuchungsausschüsse.“

Seinerzeit hatte er sich überar­beitet, jetzt will er darauf achten. Schellhorn: „Wir sollten in der Politik nicht nur aufeinander einschlagen. Ich plädiere eher für einen Expertenausschuss für Zukunftsfragen.“

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