Hauptinhalt

Essen
Kulinarik à la française
Ein französisches Lokal, das sich seit vielen Jahren gehalten hat, ist das Le Salzgries in der Wiener Marc-Aurel-Straße. Meeresfrüchte in ähnlicher Qualität wie bei dem aus Nizza stammenden Denis König findet man auch in Frankreich nicht an jeder Ecke. Ohne viel Aufsehen und in aller Stille werden dort Gerichte hergestellt wie etwa Kalbskopf (ganz dünn geschnitten) mit Linsensalat und Petersilie, Scheidenmuscheln mit weißem Bohnenpüree oder ein auf den Punkt gegarter Zackenbarsch mit Tomaten und Kartoffeln. Königs Küche ist nicht nur handwerklich astrein, neben Klassikern wie Taschenkrebs mit Mayonnaise, Burgunderschnecken oder sautierten Kalbsnieren nach Dijonnaiser Art bietet er auch innovative Gerichte, die Seltenheitswert haben.
Ebenfalls schon seit einiger Zeit versorgt auch das sympathische Léontine im dritten Bezirk die Freunde der französischen Küche mit einschlägiger Kost. Was Küchenchef Nicolas Scandella hier auftischt, ist von erlesener Qualität. Das kommt nicht ganz von ungefähr. Denn Scandella hat unter anderem das Kochen bei Frankreichs Starköchin Anne-Sophie Pic und bei Michel Troisgros gelernt, zuletzt war er im hochdekorierten Le Sauvage in der Schweiz. 2015 eröffnete er dann zusammen mit seiner Lebensgefährtin Ninon Roux das Léontine in Wien. Insgesamt ein unprätentiöses Bistro mit authentisch französischer Küche mit heimischen Produkten und speziellen Edelzutaten aus Frankreich.
Auch in der Ferstel-Passage in der Wiener Innenstadt lässt es sich seit Jahren fein französisch schlemmen. Die Küche im Beaulieu sorgt für bekannte Bistro-Klassiker und einige Gerichte der Haute Cuisine – Austern und Champagner inklusive.
Etwas jüngeren Datums ist das Chez Bernard im Dachgeschoß des Hotels Motto von Bernd Schlacher in der Mariahilfer Straße. Vom Frühstück an bietet das Lokal exzellente Kulinarik mit französischem Flair. Hier wird auch eine wunderbare Meeresfrüchteplatte (Plateau de fruits de mer) wie in den Bistros Frankreichs aufgetischt.